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Mieterfragen vom Vorsitzenden des Bonner Mieterbundes Bernhard „Felix“ von Grünberg beantwortet

MRad. Wir erhalten täglich von unserer Leserschaft zahlreiche Fragen zu verschiedenen Bereichen, insbesondere Mieterfragen, die wir dann dem Bonner Mieterbund weitergeben. So auch die nachfolgenden Fragen, die uns freundlicherweise der Vorsitzende des Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg, Bernhard „Felix“ von Grünberg (Foto) beantwortet hat.

Mieter: „Was muss der bisherige Mieter tun, wenn er auszieht? Muss er die Wohnung renovieren? Muss er die von ihm verlegten Teppichböden rausnehmen?“

Bernhard „Felix“ von Grünberg: „Die Renovierungsverpflichtung hängt von der Regelung im Mietvertrag ab. Viele dieser Regelungen sind nach der Rechtsprechung des BGH aber unwirksam. Deswegen bitte vor Unterschrift zum Beispiel beim Mieterbund oder bei der Mieter Beratung der SPD-Fraktion informieren. Ob er den Teppichboden rausnehmen muss, hängt von der Vereinbarung mit dem Vermieter ab. Ist dieser fest mit dem Untergrund verbunden, gehört er dem Vermieter, aber der Mieter ist möglicherweise Schadensersatz verpflichtet. Deswegen auch hier vorher informieren über die Rechtsfolgen des konkreten Falles.

Mieter: „Kann der neue Mieter vom Vermieter verlangen, dass die zu beziehende Wohnung neu renoviert wird? Insbesondere dann, wenn sie ‚sehr abgewohnt‘ ist?“

Bernhard „Felix“ von Grünberg: „Der Mieter kann versuchen, dass der Vermieter die Wohnung vor Einzug renoviert. Das muss er aber nicht. Entscheidend ist, dass die nicht Renovierung im Vertrag festgehalten wird. Es ist sinnvoll zu Beginn des Mietverhältnisses eine Übergabevereinbarung mit dem Vermieter zu machen: zum Beispiel auch alle vorhandenen Schäden festzuhalten.“

 

Knallige Kompaktstation liefert Strom für Kunstrasen-Festival

 

Rock, Pop und Klassik unter freiem Himmel nahe am Rhein. Das ist der Kunstrasen Bonn. Eine Kompaktstation macht jetzt im Eingangsbereich des Open-Air-Geländes mit Tanzmotiven auf die beliebten Events aufmerksam und sorgt für eine nachhaltige Energieversorgung.

Die Technik für energieeffiziente Großveranstaltungen des Kunstrasens in der Rheinaue liefern die Stadtwerke Bonn mit der vor Ort installierten Umschaltstation. Es handelt sich um einen Baustein der SWB-Töchter Energie und Wasser und BonnNetz für kulturelle Vielfalt.
„Die auffällig gestaltete Trafostation weist unseren Gästen den Weg ins Open-Air-Gelände. Über sie beziehen wir den Strom für die Musikanlagen und die Services. Damit wird das Kunstrasen-Festival nachhaltiger und wir sparen Energie", freuen sich Veranstalter Ernst Ludwig Hartz, Geschäftsführerin Katrin Wurm und Martin J. Nötzel. 
"Als moderner Lebensversorger ist es uns ein Anliegen, dass Konzerte und Veranstaltungen eine gute Klima-Bilanz aufweisen. Wir bescheren den Bonnerinnen und Bonnern Hand in Hand mit Kooperationspartnern schöne Events, die sie mit gutem Gewissen besuchen können“, so SWB-Kommunikationsleiter Jürgen Winterwerp. (vj/sz)

 

 

Krebskranke Kinder lernen den Golf-Sport kennen

 

Der Golfclub Bonn-Godesberg in Wachtberg e.V. hatte sich in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. etwas Besonderes ausgedacht: sie hatten krebserkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien die Möglichkeit, den Golfsport einmal richtig kennenzulernen. Die Golftrainer sowie Freiwillige aus den Vereinen organisierten auf dem Übungsgelände Spiele und Spaß rund um das Golfspiel.

35 krebskranke Kinder folgten der Einladung zusammen mit ihren Familien und verbrachten einen fröhlichen Nachmittag mit dem Nachwuchs des Golfclubs. So konnten alle voneinander lernen. Besonders auch für Geschwisterkinder sind die gemeinsamen Momente außerhalb des Krankenhauses schön. Jeanette Hutmacher, stellvertretende Vorsitzende des Förderkreis Bonn e.V., selbst betroffene Mutter und Golferin war begeistert: „Es ist toll, so eine große Beteiligung von Seiten der erkrankten Kinder und ihrer Familien zu sehen. Das zeigt auch, dass ein Austausch und Ablenkung von Klinikalltag so wichtig und wertvoll ist. Was in Corona-Zeiten leider viel zu kurz gekommen ist.“

Und auch Bettina Gude, vom Förderverein der Jugend des Golfclubs Bonn-Bad Godesberg zeigte sich erfreut: „Es war besonders schön zu sehen, wie sich die Kinder und Jugendlichen aus unserem Club engagiert haben. Es macht Spaß, mit dem eigenen Sport anderen Freude zu bereiten, vor allem wenn sie eine schwierige Zeit durchmachen. Und vielleicht sehen wir den ein oder anderen von unseren Gästen einmal wieder auf dem Golfplatz.“ Denn Golf ist nicht nur ein Erlebnis in der Natur, sondern auch ein Sport, der mit körperlichen Einschränkungen möglich ist und wenig Verletzungsgefahr mit sich bringt. Zudem können mehrere Generationen und Spielende auf jedem Niveau gemeinsam eine Golfrunde bestreiten.

Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung des Bereichs Jugendarbeit des Rhein-Sieg-Kreises statt. Der zuständige Mitarbeiter, Daniel Flemm, hat bereits mehrere Förderanträge für die Golfjugend zusammen mit dem Förderverein des Golfclubs erfolgreich auf den Weg gebracht. Vereine bieten Kindern und Jugendlichen eine wichtige Anlaufstelle und Abwechslung sowie körperliche Betätigungsmöglichkeiten. Besonders schön ist, wenn verschiedene Vereine sich die Hände reichen, um gemeinsam etwas für die Kinder und Jugendlichen aus der Region zu erreichen. Das ist im Rahmen des Begegnungstages im Golfclub hervorragend gelungen.

 

Komponist Eggert zu Gast im Hardtberg-Gymnasium

Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, mit einem echten Komponisten zu reden? Zu erfahren, was in seinem Kopf passiert, bevor die Musik auf dem Notenpapier niedergeschrieben wird?

Diese Möglichkeit nutzten die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen des Hardtberg-Gymnasiums. Moritz Eggert, renommierter Komponist aus München, besuchte das Hardtberg-Gymnasium (HBG) und plauderte mit den Schülerinnen und Schüler über Musik, Schule, Fantasie und viele andere Lebensbereiche.

„Tatsächlich höre ich die Musik schon in meinem Kopf. Ich weiß, wie sie später klingen wird“, erzählte Eggert. „Das könnt ihr auch“, ermutigte der Komponist. Es sei nicht schwer, sich vorzustellen, wie ein Saxophon klingt, denn man könne sich schließlich auch vorstellen, wie Farben aussehen.

Seine Inspiration erhält Eggert häufig aus Büchern, so wie bei seiner neuesten Oper „Iwein Löwenritter“, die auf dem gleichnamigen Buch von Felicitas Hoppe beruht und am Wochenende in der Oper Bonn erstmals aufgeführt wird. „Diese Rittergeschichte ist nicht nur für Kinder interessant und aktuell, denn sie handelt von Helden und Liebe und diese Themen begegnen uns oft im Alltag“, erzählte Musiklehrer Carsten Dittmer, der das Treffen zwischen den Schülern und dem Komponisten organisiert hatte.

Die Fünf- und Sechstklässler sind schon gespannt, die Ur-Aufführung zu sehen. Wahrscheinlich werden sie da das erleben, was Moritz Eggert an seinem Beruf als Komponist so liebt: „Musik ist ein wilder Raum, alles ist möglich, keiner kann einem sagen, das darf so nicht sein. Musik bedeutet Freiheit.“ Dies zeigte er abschließend mit der „One-Man-Band“ am Klavier (Foto). Das Instrument wurde kurzerhand zum Schlagzeug, ergänzt durch wilde Akkorde auf der Tastatur. Selbst mit dem Fuß und dem Kinn spielte Eggert Töne und griff zuletzt kräftig mit den Händen in die Saiten des Flügels. Ob das schon der erste Ritterkampf von Iwein Löwenritter war? Dann ist auch in der Oper großer Jubel des Publikums gewiss.

Polizeibeamte a.D. Roland Krebs mit der

Hardtberg-Medaille ausgezeichnet

BR. Es gab kaum eine Bürgerin und ein Bürger aus Duisdorf und Lengsdorf, sowie auch über die Grenzen hinaus, die den sympathischen, freundlichen Polizeibeamten Roland Krebs nicht kannten. Für seinen besonderen langjährigen Einsatz (40 Jahre Dienstzeit) wurde Krebs mit der Hardtberg-Medaille durch den Bonn-Hardtberger Bezirksbürgermeister, Christian Trützler (Foto links), im Beisein zahlreicher Vereinsmitglieder und auch der Kommunalpolitiker im Hardtberger Rathaus geehrt.

Der gebürtige Bonner wurde bei der Verleihung im höchsten Maße durch den Bezirksbürgermeister Christian Trützler gelobt, zumal er als engagierter Polizist weit über das erforderliche Maß hinaus für die Menschen im Hardtbergbereich im Einsatz gewesen sei. Krebs wurde von allen Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Hardtberg sehr geschätzt, zumal er sich auch in erster Linie um die Jugendlichen kümmerte.

Seit zwei Jahren ist Roland Krebs in Pension. Anlässlich der Verleihung der Hardtberg-Medaille ließ der Polizist a.D. Krebs öffentlich wissen, dass er an Amyotrophe Lateralsklerose erkrankt sei. Wer aber den sympathischen Roland Krebs kennt, der weiß, dass er sich seinen Lebenswillen nicht nehmen lässt.

Weit über 20 Jahre hat der Lokalreporter Manfred Rademacher Roland Krebs erlebt. Immer dann, wenn irgendwelche Festivitäten anstanden (Duisdorfer und Lengsdorfer Weinfeste, Schützenfeste im Duisdorfer Derletal, Pfarrfeste und andere Anlässe mehr), war der sympathischen Polizeibeamte Krebs dabei. Krebs war immer im Hardtbergbereich, dem kleinsten Stadtteil von Bonn, präsent. Er war zwar die Amtspersonen in Uniform, aber dennoch ein Bürger mit einem großen Herzen für „seine“ Bürgerinnen und Bürger. Traf man ihn auf der Straße, dann hatte er immer ein freundliches Wort. Seine Freundlichkeit und sein Humor waren bestechend angenehm.

Dieser Polizeibeamte a.D. Roland Krebs sei ein besonderer Bürger unserer Zeit, der es verdient habe, über diese Auszeichnung eine besondere Ehrung zu erfahren, und zwar sollte man ihn seitens des Bonner Polizeipräsidiums oder auch von anderer Stelle, zum Bundesverdienstkreuz einreichen. Denn seine Leistung zum Wohle der Öffentlichkeit, der Menschheit sei von besonderer Bedeutung gewesen!, sagt Manfred Rademacher, und fügt hinzu, das Roland Krebs immer ein Ansprechpartner gewesen sei. Ihm war es auch nicht zu viel, wenn er ältere, gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger über die Straße half.

Hier einige Stimmen von Duisdorfern, die Krebs noch im Dienst erlebt haben: „Er ist ein toller Mensch“, sagte eine 80-Jährige Frau, die ihn sehr gut kannte, oft mit ihm gesprochen hat.

Ein Mann, so um die 70: „Wissen Sie, der Polizeibeamte Krebs ist absolute Spitzenklasse, den gibt es im Polizeidienst nicht noch einmal, das kann ich Ihnen sagen.“

Dem Herrn Krebs verdanke ich, dass man mir mein Fahrrad nicht geklaut hat. Und warum? Weil er gerade bei uns in der Straße war und seinen Rundgang machte, als dieser Typ sich an meinem Rad zu schaffen machte“, meinte eine Frau so um die 60 Jahre.

Soll ich Ihnen mal was sagen: „Als Herr Krebs noch in Duisdorf präsent war, da fühlte ich mich sicherer. Heute nicht mehr. Wo sieht man denn in Duisdorf oder auch in Lengsdorf noch einen Polizisten?, frage ich Sie.“

Junge Union verteilt Nikolauspräsente an der Caritas-Station

Von Anja Poprawka 

 

Bereits zum zwölften Mal fand die beliebte Nikolausaktion der Jungen Union Hardtberg-Endenich an der City-Station der Caritas statt - erneut unter erschwerten pandemischen Bedingungen. An 100 Klienten wurde bei nasskalten Temperaturen bunt gemischte Päckchen mit Clementinen, Schokoladen-Nikoläusen und warme Wollsocken verteilt. Im Anschluss erfolgte wieder ein Informationsgespräch zur Arbeit der Caritas und den Problemen der Klienten.  

Ralf Schäfer, Vorsitzender Junge Union Hardtberg-Endenich: „Die Nikolausaktion ist unsere wichtigste Aktion im ganzen Jahr. Und dabei handelt es sich nicht um eine politische Veranstaltung.  Ich bin stolz, dass wir gerade hierfür jedes Jahr wieder so viele helfende Hände und motivierte Ehrenämtler finden. Der frühe Winter dieses Jahr zeigt erneut deutlich, wie wichtig die Arbeit der Caritas ist. Daher planen wir in der Jungen Union mehr gemeinsame Projekte mit dem Verband.“

 

 

Enno Schaumburg bleibt Vorsitzender der Hardtberger CDU

 

APo. Die CDU Hardtberg hat im Familienzentrum Brüser Berg einen neuen Vorstand gewählt, in dem viele bekannte Gesichter auftauchen. Enno Schaumburg ist als Vorsitzender mit 26 Stimmen im Amt bestätigt worden. Wiedergewählt wurden außerdem Christoph Schada von Borzyskowski (26 Stimmen) und Christian Weiler (25 Stimmen) als stellvertretender Vorsitzender sowie Anja Poprawka als Pressesprecherin (27 Stimmen). Neu hinzukommen ist Michael Möller als Organisations- und Medienleiter (27 Stimmen), Jan Brockmann als Mitgliederbeauftragter (27 Stimmen) und Birgitta Kraus als Schriftführerin (25 Stimmen). Ergänzt wird der Vorstand durch elf Beisitzer: Markus Anton, Helmut Buß, Wolfgang Esser, Herbert Frohn, Peter Holly, Sabine Kramer, Bert Moll, Marc Müller, Hubert Schneider, Veronika Stöhr und Waltraud Zimmer.

Schaumburg nach der Wahl: "Ich freue mich sehr, dass die Arbeit unseres Vorstands so von den Mitgliedern geschätzt wird und bedanke mich für das Vertrauen, das die Parteibasis mir und meinen Mitstreitern entgegenbringt."

 

 Gästeschar beim Festakt des

Bonner Hardtberg-Gymnasiums

 

Das Bonner Hardtberg-Gymnasium feierte mit zahlreichen deutschen und französischen Gästen das 50-jährige Jubiläum mit großem Festakt des bilingualen deutsch-französischen Zweigs.

„Frankreich und Deutschland sind die beiden Flügel des Abendlandes. Wenn man den einen bricht, kann der andere nicht fliegen“, schrieb der Schriftsteller und Pazifist Roman Rolland. Er beschwor damit schon 1915 die deutsch-französische Freundschaft und allgemein einen europäischen Geist.

Eigentlich hätten die Feierlichkeiten schon im letzten Jahr stattfinden sollen, aber bedingt durch die Coronapandemie hatte die Schule das Geburtstagsfest um ein Jahr verschoben.

Zahlreiche deutsche und französische Gäste kamen zum Festakt in das Pädagogische Zentrum auf dem Hardtberg, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Dr. Christos Katzidis, Bürgermeisterin Gabi Mayer und der Hardtberger Bezirksbürgermeister Christian Trützler.

Das Programm gestalteten Schüler und Lehrer des bilingualen Französischzweigs, musikalische Unterstützung erhielten sie durch die Musikensembles des HBGs. Die Oberstufenschülerinnen Antonia Auweiler, Alokie Barth und Anouk Sternberg führten zweisprachig durch das Programm.

Dass der bilinguale Zweig mehr leistet als nur reinen Sprachunterricht, erklärte Schulleiter Günther Schlag in seiner Festrede: „Die Schülerinnen und Schüler tauchen in andere Kulturen ein, sie erleben Frankreich in Austauschprogrammen und lernen etwas über die große französischsprachige Welt in Europa, in Amerika und vielen Teilen Afrikas“, so Schlag. Und so präsentierte sich auch das Programm anlässlich des Festaktes - als bunter, kultureller Mix aus Tanz, Musik, Theater und Redebeiträgen.

Dass Französisch im bilingualen Zweig von Klasse 5 an schon intensiv unterrichtet wird, zeigten die Darbietungen der jüngeren Klassen: Die Klasse 5a präsentierte den „rap de bienvenue“, die 7a stellte die Region „Nouvelle-Aquitaine“ vor, in der statt einer Wein- eine Traubensaft-Probe stattfand und dann sogar die legendäre französische Herzogin Eleonore von Aquitanien zu neuem Leben erwachte.

Ergebnisse des bilingualen Erdkundeunterrichts stellte eine Ausstellung der 8a, 9a und EF zum Thema „Protection de l’environnement“ dar. Aus dem bilingualen Geschichtsunterricht dagegen erwuchs eine lebhafte Diskussion zweier Museumsbesucher vor einem Napoleon-Porträt.

Musikensembles des HBGs untermalten den Abend mit passenden Werken wie Faurés Pavane oder Offenbachs Cancan. Clara Wedel spielte Massenets Méditation auf der Violine. Die ehemalige Schülerin Carolin Sowada beeindruckte durch ihre gesanglichen Interpretationen französischer Chansons von Juliette Gréco bis Zaz.

In Videobotschaften berichteten zudem bilinguale Absolventen von ihrem Werdegang in binationalen Studiengängen. Sie betonten, dass der bilinguale Zweig auch nach dem Abitur Vorteile bringe, wenn man ein „echter Europäer“ werden wolle.

Am Ende des Abends freute sich Schulleiter Günther Schlag über die engagierten Schülerbeiträge, die die Freude an der französischen Sprache zeigten. „Durch Bildung möglich zu machen, vorgefasste Meinungen in Frage zu stellen und einander auch über Landesgrenzen hinaus zu verstehen, ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Schule“, so Schlag.

 

 Ist Ihr Dach für die solare Gewinnung von Energie geeignet?

 

Die Mehrheit der Bonner Hausdächer ist für die Gewinnung von Solarenergie geeignet. Wie sich herausfinden lässt, ob das eigene Dach dazu gehört, und wie es nach einem „Ja“ weitergeht – darüber informiert  Diplomingenieur Christoph Caspary (Foto), Berater für Energieeffizienz bei SWB Energie und Wasser.

 

Herr Caspary, wie lässt sich denn herausfinden, ob das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist?
Das lässt sich mithilfe des Bonner Solardachkatasters schnell und bequem klären. Es macht Informationssuchende schlau, kostet nichts und bildet im Entscheidungsprozess der Hausbewohnenden für eine PV-Anlage eine gute Grundlage. Es hilft wirklich sehr, hier den ersten Schritt zu machen.

Was ist das Solardachkataster?
Das ist eine städtische Plattform, die es jedem durch Eingabe seiner Adresse ermöglicht, ohne Vorkenntnisse zu überprüfen, ob sich das Dach für die Solarstrom- oder Solarwärme-Gewinnung eignet. 

Diplomingenieur Christoph Caspary informiert.

Foto: SWB/Böschemeyer


Wie funktioniert das genau?
Es ist ein Stadtplan mit Luftbild, der nach Eingabe der persönlichen Adressdaten auf das jeweilige Haus zoomt. In Farbnuancen wird dann die Eignung und im Informationsfeld zudem der mögliche Stromertrag pro Jahr angezeigt. In einem nächsten Schritt lässt sich zum Beispiel die Wirtschaftlichkeit über einen Ertragsrechner ermitteln.

Was ist denn für die Eignung eines Daches entscheidend?
Die Ausrichtung ist natürlich ein wichtiges Kriterium. Ein überwiegend beschattetes Dach oder ein Dach nach Norden bringt nichts. Es muss aber auch nicht unbedingt ein Süddach sein, selbst wenn hier der Ertrag der höchste ist. Eine PV-Anlage funktioniert auf einem Ost-West-Dach ebenfalls wunderbar und eignet sich bestens für den Eigenverbrauch des selbsterzeugten Stroms. 

Was passiert sonst mit dem nicht verbrauchten Strom?
Er wird ins allgemeine Netz eingespeist und der Erzeugende erhält eine Einspeisvergütung, die zu einem festen Betrag über 20 Jahre garantiert ist.

Das Interesse an PV-Anlagen ist stetig gestiegen. Woran liegt das?
Das liegt sicherlich an dem angekündigten Förderprogramm der Stadt Bonn für PV-Anlagen, das ab September zu erwarten ist. Aber auch an der gestiegenen Sensibilität für den Klimawandel. Nicht zuletzt sind die Anlagenpreise nach unten gegangen. Das sind viele Aspekte, die ein Nachdenken über die Energiewende im eigenen Zuhause in Gang setzen. Schon kleine Anlagen, wie unsere Mini-PV-Anlagen, machen Sinn. Nach oben ist ihnen keine Grenze gesetzt. Wir und die Fachbetriebe, mit denen wir zusammenarbeiten, helfen, die passende Anlage – zur Pacht oder zum Kauf – zu planen, zu installieren und in Betrieb zu nehmen.
 

Hintergrund: Das Solardachkataster ist von der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn erstellt worden. Ansprechpartner bei der Bundesstadt Bonn für das Solardachkataster ist Wolfgang Faßbender, Tel.: 0228  77 58 57, E-Mail wolfgang.fassbender@bonn.de. Mehr Infos dazu finden Interessierte im Internet auch unter  www.bonn.de/solardachkataster.

Keine Elternbeiträge mehr für Familien mit wenig Einkommen

Noch mehr Eltern als bisher müssen künftig keine Beiträge für die Betreuung ihrer Kinder in städtischen Einrichtungen bezahlen. Dies regelt eine neue Satzung, die der Rat beschlossen hat und die ab 1. August gilt. „Ich freue mich, dass damit 1300 weitere Bonner Familien, und so insgesamt etwa 4300 Bonner Familien entlastet werden können“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Die „Satzung zur Erhebung von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Offenen Ganztagsschulen“ erweitert den Kreis um jene Eltern, die Wohngeld oder einen Kinderzuschlag beziehen. Bisher galt die Beitragsfreiheit nur für Familien, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Die neue Regelung basiert auf dem Gute-Kita-Gesetz. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie bittet Eltern, die eine der beiden Leistungen erhalten, die entsprechenden Unterlagen bei der Elternbeitragsstelle vorzulegen, damit eine Befreiung vorgenommen werden kann.

Der Rat hat ebenfalls beschlossen, alle Eltern, deren Jahreseinkommen unter 24.542 Euro liegt, zukünftig von den Beiträgen zu befreien. Das kommt bis zu 1000 Familien zugute.

Die Elternbeiträge wurden in Bonn seit einigen Jahren nicht mehr angehoben. Auch die neue Satzung sieht keine Anhebung der Elternbeiträge vor. Allerdings werden zwei neue Einkommensstufen am oberen Ende der Skala eingeführt, weil der Personenkreis mit Jahreseinkommen von mehr als 125.000 € in Relation zu den Gesamteinkünften bisher weniger belastet war als Eltern mit geringeren bis mittleren Einkünften. Eltern, die ein Einkommen von mehr als 125.000 Euro oder mehr als 150.000 Euro zur Verfügung haben, werden im Sinne eines sozialen Ausgleichs deshalb künftig höhere Beiträge entrichten müssen als bisher.

Im OGS-Bereich werden die Elternbeiträge in den Stufen 8 bis 10 von derzeit 180 Euro auf 191 Euro angehoben, was der Obergrenze des Erlasses des Ministeriums für Bildung und Schule entspricht. Gleichzeitig wird der Elternbeitrag in Stufe 5 von derzeit 150 Euro auf 130 Euro gesenkt, da die Beitragszahlenden dieser Stufe bisher stärker als andere Stufen belastet waren.

Zum Schuljahr 2020/2021 werden die Beiträge der OGS für alle Einkommensstufen jährlich um drei Prozent erhöht. Der Höchstbeitrag wird ab August 2020 auf 203 Euro festgelegt.

 

Bonn-Duisdorf verkommt im Müll

 

Foto-Collage: M. Rademacher

Wir haben uns mal mit der Kamera auf den Weg gemacht und uns in Duisdorf umgesehen. Ein paar Fotos präsentieren wir Ihnen oben. Kein schöner Anblick.

 

MRad. Wir haben rund 30 Bürgerinnen und Bürger auf Duisdorfs Straßen gefragt, was ihnen an Duisdorf nicht gefällt. Überwiegend wurden die schmutzigen Bürgersteige und Rasenflächen bemängelt.

„Gehen Sie mal nach Bonn in die Innenstadt“, sagte eine ältere Frau, „dort ist alles viel sauberer.“ Ein junger Mann, der in München wohnt und hier zu Besuch ist, sagte uns: „Sowas von Dreck wie hier in Duisdorf, gibt es in München nicht.“ Es sei alles "sehr ungepflegt" im kleinsten Stadtteil von Bonn. Eine Frau, so um die 30, meinte, dass auch mal die Kommunalpolitiker, die für Duisdorf zuständig sind, etwas dagegen unternehmen müssten. Auch kreidete sie diesen miesen Zustand dem Oberbürgermeister an, der sich nur um "Empfänge kümmern" würde und sich so in den Vordergrund spielt. Ein älterer Herr sagte, dass die Bezirksbürgermeisterin Thorand dafür zuständig sei. Seine Frage: "Gibt es diese Frau noch? Die habe ich in Duisdorf noch nie gesehen, die steht doch nur auf dem Papier." Dabei machte er auf eine „große Dreckecke“  Im Burgacker aufmerksam, wo sich der Bürgersteig mit Müll nicht gerade als saubere Straße präsentiere.

Bei dieser zweitägigen Umfrage hatten wir folgende Erlebnisse: Ein Jugendlicher ging mit dem Kaffeebecher und seinem Smartphone in Vorhalte auf der Duisdorfer Rochusstraße in Richtung Sankt Rochuskirche. Plötzlich warf er seinen leeren Becher mitten auf den Bürgersteig, trat darauf und ging weiter. Eine ältere Frau mit dem Rollator sagt mit ernstem Gesicht zu ihm: „Das muss doch nicht sein!“ Darauf der Jugendliche laut und deutlich: „Krass, was? Alte, halt’ doch die Schnauze!“ Ein Mann, so um die 50 schüttelte den Kopf, sagte aber nichts. „Willste auch ein paar in die Schnauze haben, Arschloch?“, drohte der Jugendliche, so um die 16 Jahre, 17 Jahre, schätzungsweise. „Bei so einem Typen musste auch noch Angst haben, der haut dir ein Messer zwischen die Rippen", sagte er leise zu mir.

Eine andere Begebenheit. Auf dem Weg zu meiner Garage kam mir eine Frau, so um die 40 mit einem Hund entgegen, der seine Hinterlassenschaft mitten auf den Bürgersteig quälte. Danach ging sie mit ihrem Hund an der Leine weiter, ohne etwas in Sachen Sauberkeit zu unternehmen. Ich sprach sie an: „Finden Sie das gut, dass sie den Hundedreck einfach so liegen lassen?“ „Das kann ich mir erlauben, ich zahle ja schließlich Hundesteuern. Jetzt biste platt, was?“

Eine junge Frau mit einem Mädchen im Kinderwagen, Smartphone in der linken Hand, den Kinderwagen in der Rechten, hatte es eilig und sah vor lauter Smartphone die Welt vor sich nicht mehr. Sie war die Herrscherin auf dem Bürgersteig, alles hatte Platz zu machen. Auch bekam sie nicht mit, dass das Kind einen Schoko-Riegel ausgepackt hatte und das Papier auf den Bürgersteig warf. Was zählte, das war das Smartphone! Da werden Kippen und Kaugummis auf die Straße und Bürgersteige geworfen. Von Umweltverschmutzung wollen diese Leute nichts wissen.

Wir aber wollten mal wissen, wie es andere Städte bei solchen Vergehen handhaben. Da sind wir auf Mannheim gestoßen. Diese Stadt hat drastische Maßnahmen unternommen. Und zwar aufgrund des neuen Bußgeldkatalogs des Umweltministeriums Baden-Württemberg sind seit 1. Dezember 2018 für Kleinstmüll Bußgelder in Höhe von bis zu 250 Euro möglich. Diesen Rahmen schöpft die Stadt allerdings in der Regel nicht voll aus. Die neuen Bußgelder bewegen sich meist bei rund 75 Euro (zum Beispiel für das Wegwerfen von Zigarettenkippen oder Fast-Food-Verpackungen). Beim Auf-den-Boden-Werfen von Kaugummi werden 100 bis 200 Euro berechnet, bei nicht entferntem Hundekot 100 bis 250 Euro.

Wann endlich passiert so etwas in Bonn? Solange seitens der Stadt nichts unternommen wird, wird die Stadt weiterhin so langsam zugemüllt. Warum gibt das Umweltministerium NRW nicht auch einen Bußgeldkatalog heraus, so wie in Baden-Württemberg, und fordert die Umweltsünder zur Kasse?

 

Nachrichten Nachrichten

Bonner CDU-Ratsherr Moll

mit dem Bonn-Report

im Interview auf Heimat-Radio

 

Nachrichten

 

Rede im Deutschen Bundestag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Deutschland

von

Dr. Franziska Giffey

Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

 

CDU-Politiker Moll übernimmt Brunnen-Patenschaft

 

MRad. „Der Brunnen am Markplatz in Duisdorf ist mir besonders an Herz gewachsen. Deshalb habe ich mich entschlossen die Patenschaft für den Brunnen zu übernehmen“, erklärt der Duisdorfer CDU-Ratsherr Bert Moll. Er übernimmt in diesem Jahr die Betriebskosten von 450 Euro und beteiligt sich an der Reinigung des Brunnens am Schickshof in Bonn-Duisdorf.

Der Brunnen mit der Bezeichnung "Die Wasserpflanze" ist 1984 von Werner Schnupfeil im Auftrag von ortsansässigen Banken und der Stadt Bonn in Auftrag gegeben worden. Es war das Anliegen und Ziel des 22-jährigen Künstlers einen Mittelpunkt für den Duisdorfer Marktplatz zu schaffen. Er erreichte dies durch die in vier Himmelsrichtungen weisenden Schwingen und die Höhe des Brunnens, die ihn von weitem sichtbar machen. Zur ersten Duisdorfer Gewerbeschau wurde das Wasserspiel eingeweiht, erinnert G. Zabel-Zottmann in ihrem Buch über die Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn. Ein dreistufiger quadratischer Sockel umfasst das viereckige Wasserbecken. In den Koordinatenachsen stehen vier nach außen geknickte Schwingen aus gelochtem Edelstahl über dem Beckengrund, die, wie vom Künstler gewünscht, an eine stilisierte aufgehende Blüte erinnern. In den Ecken des Beckens befindet sich jeweils eine Wasserdüse.

„Gerne beteilige ich mich daran, die Fußgängerzone schöner zu machen und freue mich auf die Gespräche am Brunnen über politische Themen aus Duisdorf und Bonn, die jeden ersten Samstag, um 10.30 Uhr, im Monat dort stattfinden. Wenn viele mitmachen, dann wird die Fußgängerzone mit ihren markanten Punkten, wie dem Brunnen am Marktplatz, ihren Charme bewahren“, so Moll abschließend.

 

CDU-Politiker Moll erneut erfolgreich

BR. Dank des Einsatzes vom Bonner CDU-Kommunalpolitiker, Bert Moll, ist jetzt der Bauzaun vor dem Grundstück in der Bonn-Duisdorf Rochusstraße 218 zurückgesetzt worden, worüber sich die Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Geschäftsleute dort sehr freuen.

Bert Moll: „Ich bin froh und dankbar, dass das Tiefbauamt meinen Hinweisen und Forderungen konsequent gefolgt ist, dem Investor den Rückbau so schnell wie möglich aufzugeben, damit die Beeinträchtigungen ein Ende haben, bis die tatsächlichen Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.“

Wann das der Fall sein werde, sei nach Auskunft des Investors noch offen, sagt Bert Moll. Denn die Stadtverwaltung habe noch keine geänderte Baugenehmigung erteilen können, weil noch Unterlagen zur Prüfung fehlen. Außerdem müsse, wie das Bauordnungsamt berichtete, eine Ablösung von Stellplätzen erfolgen, weil entgegen der ursprünglichen Planung jetzt mehr, dafür aber teilweise kleinere und barrierefreie Wohnungen dort gebaut werden sollen und dafür nicht genügend Parkplätze im und am Gebäude zur Verfügung gestellt werden könnten.

Die Stellplatzfrage muss sorgsam abgewogen werden. Derzeit gibt es noch genügend Parkraum auf der Rückseite der Fußgängerzone Am Burgacker, was aber nicht mehr gilt, wenn dort wie grundsätzlich beabsichtigt gegenüber der Feuerwache mal gebaut werden sollte. Moll abschließend: „Deshalb habe ich die Verwaltung gebeten, in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg über die aktuellen planerischen Überlegungen zur Stadtentwicklung im Duisdorfer Bezirkszentrum und zur Entwicklung des Burgackerkarrees zu berichten.“

 

CDU-Politiker Schekira: „SPD-Stadtverordneten Mayer und Öztoprak gefährden die Hardtbergbad-Sanierung“

BR. Der Rat der Stadt Bonn hat in namentlicher Abstimmung das Bürgerbegehren zum Erhalt des Kurfürstenbades in Bad Godesberg mit überragender Mehrheit abgelehnt. Damit wird es zu einem Bürgerentscheid kommen, an dem alle Bürgerinnen und Bürger Bonns teilnehmen.

Bernhard Schekira Bezirksverordneter und Vorsitzender der CDU Hardtberg lässt in seiner Pressemitteilung wissen: „Leider haben bei der namentlichen Abstimmung die SPD-Stadtverordneten aus dem Hardtberg Gabi Mayer und Binnaz Öztoprak für den Erhalt des Kurfürstenbades und damit gegen die bisherige Planung, das Hardtbergbad zu modernisieren, gestimmt. Dies kann für die Zukunft des Hardtbergbades üble Konsequenzen haben. Denn nach den bisherigen Planungen der Stadt Bonn steht die Sanierung des Hardtbergbades ganz oben auf der Prioritätenliste der Bädersanierung. Die benötigten Gelder für die Sanierung stehen im Haushaltsplan 2017/18 und sind auch unstrittig bei der Beschlussfassung.“ Gemäß eines Gutachtens sei das Hardtbergbad als Kombi-Bad mit der größten Wirtschaftlichkeit unter den Bädern, so der CDU-Politiker Schekira. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich vor einigen Jahren mit großem Einsatz dafür stark gemacht, dieses Bad zu erhalten und zu modernisieren. Das Hardtbergbad ist nicht nur für den Stadtbezirk, sondern für den gesamten Bonner Westen und bis in den Rhein-Sieg-Kreis von großer Bedeutung.

Nach Ansicht von Schekira heißt es: „Sollte der Bürgerentscheid die erforderliche Stimmenmehrheit bekommen, würde das bedeuten, dass alle aktuelle Planungen, auch für das Hardtbergbad, zunichte sind. Die Bäderfrage, für viele Bonnerinnen und Bonner ein leidiges Thema, würde wieder neu diskutiert und für viele erneut zum Ärgernis werden.“

Schekira weiter in seiner PM: „Unter dem OB Nimptsch gab es schon mehrere Gutachten zur Bäderfrage in Bonn. Bereits das erste Gutachten stellte schon die besondere Bedeutung des Hardtbergbades als Kombi-Bad heraus. Trotzdem war OB Nimptsch fest entschlossen, dieses Bad ‘platt’ zu machen. Nur durch den massiven Bürgerprotest und die Unterschriftenaktion ist es gelungen, den Bestand des Bades zu sichern – es entstand in der Folge daraus ein Förderverein zum Erhalt des Bades. Dies alles scheint nun wieder einmal in Gefahr. Zwar stimmte die SPD in 2016 noch für den Neubau eines Hallenbades durch die SWB. Jetzt aber torpediert sie ihre eigene ursprüngliche Haltung durch ihr Abstimmungsverhalten. Es bleibt die spannende Frage, wie die beiden SPD-Stadtverordneten den Bürgerinnen und Bürgern im Hardtberg ihr Abstimmungsverhalten erklären. Einfach nur zu fordern, jedem Stadtteil ein Hallenbad, ist nach allen Diskussionen und Abstimmungen mit den unterschiedlichsten Interessengruppen in dieser Stadt plumpes Gehabe.

Es liegt nun an der SPD Hardtberg den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, dass, wer im Bürgerentscheid für den Erhalt und die Sanierung des Kurfürstenbades stimmt, gleichzeitig die Sanierung und den Erhalt des Hardtbergbades aufs Spiel setzt.“

Abschließend schreibt Schekira: „Wir erwarten von der SPD Hardtberg jetzt ein klares Bekenntnis zum Erhalt und zur Sanierung des Hardtbergbades und die Aufforderung an die Hardtberger beim Bürgerentscheid mit Nein zum Erhalt des Kurfürstenbades und damit Ja für ein neues modernes Bad in Dottendorf und Ja zu der bereits beschlossenen Planung zu stimmen.“

 

SPD: CDU handelt nach dem St.-Florians-Prinzip

Mit scharfen Worten weist Gabi Mayer die Vorwürfe der CDU Hardtberg zurück: „Die CDU handelt hier nach dem St.-Florians-Prinzip. Jahrelang hatte die CDU im Bonner Stadtrat die Möglichkeit, die Bonner Bäder zu sanieren, erst mit den Grünen, später zusätzlich mit der FDP. In all den Jahren ist aber nichts passiert. Vielmehr ließen auch die Hardtberger CDU-Stadtverordneten ganz bewusst und mit Absicht die vier Hallenbäder verrotten, auch das Hardtbergbad“, stellt Gabi Mayer, die sportpolitische Sprecherin und Stadtverordnete für Duisdorf und Medinghoven, klar.

„Jetzt wollen der Oberbürgermeister und die Koalition aus CDU, Grünen und FDP - koste es, was es wolle - ein neues Bad in Dottendorf bauen. Dabei liegen die Kosten dafür selbst bei vorsichtiger Schätzung inzwischen höher als für die Sanierung aller vier bestehenden Hallenbäder“, so Gabi Mayer weiter. Die Sanierungskosten für die vier Bonner Hallenbäder werden von der Verwaltung mit etwa 45 Millionen Euro angegeben. Dem stehe der Neubau in Dottendorf und die Sanierung des Hardtbergbades mit etwa 55 Millionen Euro gegenüber. „Es dürfte zudem außer Frage stehen, wo als erstes gespart werden würde, sollte das Prestigeobjekt Schwimmbadneubau nicht im Kostenrahmen bleiben: Natürlich bei der Sanierung des Hardtbergbades.“

Dominik Loosen, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Hardtberg, ergänzt: „Die SPD-Fraktion steht gemeinsam mit den Hardtberger SPD-Stadtverordneten uneingeschränkt für den Grundsatz „Vier Stadtbezirke – vier Bäder. Schon allein um das Schulschwimmen im notwendigen Umfang zu garantieren.“ In einer wachsenden Stadt wie Bonn sei auch von einem Anstieg der Schülerzahlen auszugehen. „Folglich muss auch mehr Zeit und Wasserfläche für das Schulschwimmen eingeplant werden. Schon jetzt können 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den vierten Klassen nicht schwimmen. Das muss sich in den nächsten Jahren dringend wieder bessern.“

 

Entscheidend sei, dass der mobilitätseingeschränkte Fahrgast sicher von der Haltestelle in das Fahrzeug gelangt, mit sicherem Halt einen Platz für die Gehhilfe und sich selbst findet und auch beim Ausstieg mit Selbstvertrauen andere Fahrgäste anspricht und diese um Hilfe bittet. "Jeder, auch ein Senior oder Mensch mit Handicap, ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich", betont Ortrud Wittig. "Im Rahmen des Rollatortages wollen wir Senioren in ihrer Mobilität und ihrem Selbstvertrauen stärken, sie fit machen für eine sichere Fahrt mit Bus und Bahn, denn Mobilität ist Lebensqualität und Lebensfreude."

Seit Jahren sind immer mehr Fahrgäste mit Rollatoren in den Bonner Bussen und Bahnen unterwegs. Daher startete vor elf Jahren, im Sommer 2005, ein Pilotprojekt von Mitarbeitern der Stadtwerke Bonn, unterstützt von der Polizei und der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Ziel des Projektes war, zu untersuchen, wie sich diese Gehhilfen in den Fahrzeugen zum Beispiel bei Bremsproben bewegen. Mit der Erkenntnis, dass Fahrgäste mit Rollatoren die Nutzung des Hilfsgerätes sicher einüben sollten, bevor sie in Bahnen und Busse einsteigen. Und dies, so die Erfahrung, ist nicht immer der Fall.

SWB Bus und Bahn bietet seither vorbildlich Schulungen für Seniorinnen und Senioren an, die eine Gehhilfe benötigen und trotzdem mobil bleiben wollen. Folgende Tipps geben die Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn: Die ersten Fahrten sollten möglichst zu verkehrsärmeren Zeiten und unterstützt von einer Begleitpersonen gemacht werden. Stufen, wie Bordsteinkanten oder auch der Einstieg in die Fahrzeuge werden am besten mit gekipptem Rollator bewältigt. Dazu stellt man sich in Schrittstellung hin, betätigt die Handbremsen und zieht den Rollator auf sich zu, bis er im Gleichgewicht auf den Hinterrädern ruht. Wenn nun die Handbremse gelöst wird, kann der Rollator in seiner stabilen Lage nach vorn geschoben und die Stufe überwunden werden.

 

 

 

Beschilderung in der Heilsbachstraße

sorgt für Irritationen

 

Seit kurzem ist die Heilsbachstraße in Bonn-Hardtberg im Bereich zwischen Rene`-Schickele-Straße und Witterschlicker Straße als Fahrradstraße ausgeschildert. Bei der Hardtberger CDU sorgte für Irritationen, dass im Zuge dieser Beschilderung genau dieser Bereich jetzt aus der Tempo-30-Zone herausgenommen wurde. So wurde an der Einfahrt zur Fahrradstraße ein „Tempo-30-Zonen Ende“ Schild aufgestellt (Foto). Diese Beschilderung ist umso unverständlicher, da entsprechend der Rechtsprechung in Fahrradstraßen nicht schneller als Tempo 30 gefahren werden darf. Im Zuge dieser Beschilderung wurden auch weitere Tempo-30-Zonen-Schilder aufgestellt am Beginn der Witterschlicker Straße aus Richtung Heilsbachstraße und im Teilbereich Heilsbachstraße zwischen Witterschlicker Straße und Derlestraße.

CDU-Ratsherr Bert Moll und der Hardtberger CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Esser haben sich daher an das Straßenverkehrsamt gewandt und um Überprüfung der Beschilderung gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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