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Kostenfreie WLAN-Hotspots in Gebäuden der Stadtverwaltung

Wenn Sie die Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse im Stadthaus live verfolgen, können Sie auf Smartphone oder Tablet die Beratungsunterlagen lesen. Insgesamt 50 vorhandene städtische interne WLAN-Zugänge wurden umgerüstet und sind als Telekom-Hotspot freigeschaltet.
Bürgerinnen und Bürger können ohne Registrierung drei Stunden kostenfrei surfen. Das kostenfreie WLAN-Angebot gibt es in folgenden Gebäuden der Stadtverwaltung: im Alten Rathaus, im Stadthaus im Bereich der Bürgerdienste und der Sitzungsräume, in den Rathäusern Beuel, Bad Godesberg und Hardtberg, im Haus der Bildung (VHS und Stadtbibliothek), in der Bonn-Information, im Beueler Brückenforum sowie in den Bezirks-/Stadtteilbibliotheken Beuel, Bad Godesberg, Dottendorf, Tannenbusch und Brüser Berg.

So funktioniert Gratis-WLAN in Bonn

1. WLAN am Endgerät aktvieren und verfügbare Netze anzeigen

2. "Telekom" wählen und "Verbinden"

3. Webbrowser auf dem Endgerät starten und eine beliebige Internetadresse eingeben, danach erscheint das Hotspot-Portal für Bonn

4. Auf den Button "Online gehen" klicken. Danach ist 30 Minuten kostenloses Surfen möglich.

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Änderungen in der Rentenversicherung zum 1. Januar 2019 


Zum Jahresbeginn 2019 ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung verschiedene Änderungen, über die die Deutsche Rentenversicherung informiert. 

Haltelinien für Beitragssatz und Rentenniveau 

Bis 2025 werden mit dem RV-Leistungsverbesserungs- und –Stabilisierungsgesetz Haltelinien für den Beitragssatz und das Rentenniveau eingeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass das Rentenniveau bis dahin nicht unter 48 Prozent sinkt und der Beitragssatz gleichzeitig nicht über 20 Prozent steigt. Für 2019 wird der Beitragssatz per Gesetz auf 18,6 Prozent festgelegt, von 2020 bis 2025 darf er nicht unter 18,6 Prozent liegen. 
 

Ausweitung der Mütterrente 

Am 1. Januar 2019 treten Verbesserungen bei der Mütterrente in Kraft. Bisher werden für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, bis zu zwei Jahre Kindererziehungszeit bei der Rente berücksichtigt. Nach der Neuregelung wird jetzt bis zu einem halben Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Das führt zu einer Erhöhung der Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten. 
Wer ab 1. Januar 2019 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Bei den rund 9,7 Millionen Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Januar 2019 begonnen hat, erfolgt die zusätzliche Zahlung automatisch bis Mitte nächsten Jahres. Für die Zeit ab 1. Januar 2019 erhalten die Betroffenen eine Nachzahlung. Die Rentenversicherung stellt damit sicher, dass jeder die Leistung erhält, die ihm nach der Neuregelung zusteht. Die Auszahlung der neuen Leistung erfolgt damit wie bei der Einführung der Mütterrente im Jahr 2014. Ein gesonderter Antrag auf die Mütterrente ist grundsätzlich nicht notwendig. Lediglich Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger einen Antrag stellen. 
 

Bessere Absicherung bei Erwerbsminderungsrenten 

Am 1. Januar 2019 treten Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten in Kraft. Versicherte, deren Erwerbsminderungsrente erstmals ab 1. Januar 2019 beginnt, werden ab diesem Zeitpunkt besser abgesichert. Für sie wird die sogenannte Zurechnungszeit 2019 erst mit 65 Jahren und acht Monaten enden. Bei einem Rentenbeginn ab dem 1. Januar 2020 verlängert sich die Zurechnungszeit schrittweise weiter, bis sie bei einem Rentenbeginn ab 2031 mit 67 Jahren endet. Durch die Zurechnungszeit werden erwerbsgeminderte Menschen so gestellt, als hätten sie in dieser Zeit mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen weitergearbeitet und Beiträge gezahlt. Dadurch erhalten sie eine höhere Rente. 

 Reguläre Altersgrenze wird angehoben 

Die Altersgrenze für die reguläre Altersrente steigt im nächsten Jahr auf 65 Jahre und acht Monate. Das gilt für Versicherte, die 1954 geboren wurden und im nächsten Jahr 65 werden. Für diejenigen, die später geboren wurden, erhöht sich das Eintrittsalter weiter. 2031 ist die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren erreicht. 
 

Beitragsbemessungsgrenze steigt um drei Prozent 

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steigt in den alten Bundesländern von monatlich 6.500 auf 6.700 Euro und in den neuen Bundesländern von 5.800 auf 6.150 Euro. Sie bestimmt den Höchstbetrag, bis zu dem Arbeitseinkommen bei der Berechnung des Rentenversicherungsbeitrags berücksichtigt wird. Für darüber hinausgehendes Einkommen werden keine Beiträge gezahlt. 
 
 

Beteiligung am Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung der Rentner 

Die Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich ab dem 1. Januar 2019 auch an den Zusatzbeiträgen zur Krankenversicherung bei der Rente. Für Rentnerinnen und Rentner, die in der Krankenversicherung pflichtversichert sind, zahlt die Rentenversicherung neben der Hälfte des allgemeinen Krankenversicherungsbeitrages künftig auch die Hälfte deskrankenkassenindividuellen Zusatzbeitrages. Bislang wird der Zusatzbeitrag von den Rentnerinnen und Rentnern alleine getragen. Die Beitragsanteile werden automatisch von der Bruttorente einbehalten. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. 
 

Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt 

Des Weiteren erhöht sich ab 1. Januar 2019 auch für Rentnerinnen und Rentner der Beitragssatz der sozialen Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte. Maßgeblich dafür, ab wann die geänderte Rente gezahlt wird, ist der Zeitpunkt des Rentenbeginns: Wer bis März 2004 Rentner wurde, erhält die geänderte Rente bereits Ende Dezember 2018, alle anderen erhalten sie erst Ende Januar 2019. 
 

Höherer Steueranteil für Neurentner 

Wer 2019 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern. Ab Januar 2019 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 76 auf 78 Prozent. Somit bleiben nur 22 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei. Bei Bestandsrenten bleibt der festgesetzte steuerfreie Rentenbetrag bestehen. Seit 2005 müssen Rentner einen Teil ihrer Altersbezüge versteuern. 2040 werden die Renten komplett steuerpflichtig sein. 
 

Freibetrag bei der Grundsicherung steigt 

Renten, für die freiwillige Beiträge gezahlt wurden, werden ab 1. Januar 2019 statt bisher 208 Euro bis zu 212 Euro im Monat nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet. Dies gilt sowohl für Renten an Versicherte als auch für Renten an Witwen oder Witwer. Sofern gewünscht, bescheinigt die Deutsche Rentenversicherung die Höhe der auf freiwilliger Beitragszahlung beruhenden Rente. 
  

Rat beschließt Gebührensätze 2019

Die Gebühren für das Schmutz- und Niederschlagswasser können im Jahr 2019 ein weiteres Mal gesenkt werden. Die Abfallentsorgungsgebühren bleiben im Jahr 2019 konstant und die Straßenreinigungsgebühren müssen leicht angehoben werden. Die entsprechenden Gebührensatzungen hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 11. Dezember beschlossen.

Abfallentsorgungsgebühren

Die Gebührensätze für die Abfallentsorgung bleiben gegenüber dem Vorjahr stabil, nachdem sie in den vergangenen Jahren mehrmals zum Teil deutlich gesenkt werden konnten.

Abwassergebühren

Der Schmutzwassergebührensatz kann aufgrund von Überdeckungen aus Vorjahren ein weiteres Mal auf nunmehr 2,35 Euro (bisher: 2,50 Euro) je Kubikmeter gesenkt werden. Dies entspricht einer prozentualen Senkung von 6 % und bedeutet für eine vierköpfige Familie, die 150 Kubikmeter Frischwasser im Jahr verbraucht, im Vergleich zum Jahr 2018 eine Reduzierung der Schmutzwasserjahresgebühr von bisher 375 Euro auf 352,50 Euro.

Auch bei der Niederschlagswassergebühr kann der Gebührensatz je Quadratmeter der an die Kanalisation angeschlossenen bebauten und befestigten Fläche erneut gesenkt werden, dieses Mal von 1,29 Euro auf 1,26 Euro. Für ein Hausgrundstück mit einer bebauten und befestigten Fläche von 120 qm reduzieren sich die Niederschlagswasserjahresgebühren von bisher 154,80 Euro auf 151,20 Euro. Dies entspricht einer prozentualen Senkung von 2,33 Prozent.

Straßenreinigungsgebühren

Die Gebührensätze für die Straßenreinigung müssen trotz Einsatz sämtlicher, noch aus den Jahren 2016 und 2017 vorhandener Überdeckungen gegenüber dem Vorjahr je nach Straßenart zwischen 4,56 Prozent und 4,86 Prozent angehoben werden. Damit beträgt die jährliche Straßenreinigungsgebühr für eine Vergleichsfamilie mit 15 Frontmeter in einer überwiegend dem Anliegerverkehr dienend eingestuften Straße bei einmal wöchentlicher Reinigung 58,95 Euro, gegenüber 56,25 Euro im Jahr 2018.

 

Frauen in der Politik - Deutschland auf Platz 13

Für die Analyse wurden 135 Länder auf Chancen zur politischen Teilhabe von Mädchen untersucht. Als Indikatoren dienten dabei unter anderem die Anzahl weiblicher Abgeordneter im Parlament oder Frauen in Ministerposten, aber auch soziale Indikatoren wie die Alphabetisierungsrate oder die Verbreitung von häuslicher Gewalt und Frühverheiratung. Mädchen, die Gewalt erleben oder sehr früh verheiratet werden, sind oft gezwungen, die Schule abzubrechen. Sie müssen erleben, dass ihre Meinung nicht zählt und sie nicht selbst über ihr Leben bestimmen können.

„Mädchen und Frauen stellen die Hälfte der Weltbevölkerung, aber sie werden ständig unterschätzt, ausgebremst und übergangen. Wenn wir Gleichberechtigung erreichen wollen, müssen wir uns dafür stark machen, dass Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt an allen Entscheidungsprozessen beteiligt werden und aktiv mitbestimmen können“, fordert Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland.

Besonders schlecht sind die Bedingungen für Mädchen in Westafrika, zum Beispiel in Mali: Eine sehr niedrige Alphabetisierungsrate (von allen Mädchen und Frauen dort kann jede fünfte nicht lesen und schreiben) und eine hohe Rate an Frühverheiratungen führen dazu, dass Mädchen so gut wie kein Gehör finden. 39 Prozent der Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren sind dort bereits verheiratet. Auch in der Politik finden Frauen so gut wie nicht statt. Zwar wurde das Land 2011 ein Jahr lang von einer Frau regiert, dennoch werden nur 9 Prozent der Sitze im Parlament von Frauen besetzt.

Maike Röttger: „Mit überwiegend männlich besetzten Regierungen werden wir es nicht schaffen, die Probleme zu lösen, mit denen Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt zu kämpfen haben. Wir müssen eine paritätische Besetzung der Parlamente erreichen. Die Stärkung politischer Teilhabe muss ein Kernziel der Bundesregierung werden – sowohl in der Entwicklungszusammenarbeit als auch in Deutschland.“

Dass es auch in Deutschland noch keine echte Chancengleichheit gibt, hat laut Analyse verschiedene Gründe: ungleiche Macht- und Entscheidungsstrukturen, die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ungleiche Bezahlung wirken sich zum Beispiel negativ auf gleichberechtigte Teilhabe aus. Politikerinnen werden in deutschen Medien zudem häufig marginalisiert und trivialisiert – etwa indem der Fokus in der Berichterstattung auf Äußerlichkeiten oder ihr Privatleben statt auf ihre Arbeit gelegt wird. 

In Deutschland ist das Kabinett von Angela Merkel (inklusive der Kanzlerin selbst) mit 7 Frauen und 9 Männern zwar das bisher weiblichste in der Geschichte der Bundesrepublik, doch der Eindruck täuscht: Frauen sind in der Politik noch immer unterrepräsentiert. Der Anteil weiblicher Abgeordneter liegt aktuell bei 31 Prozent und ist im Vergleich zur vorherigen Legislaturperiode um sechs Prozent gesunken. Besonders niedrig ist der Frauenanteil bei Fraktionen wie der AfD (11 Prozent), der CDU/CSU (20 Prozent) und der FDP (24 Prozent). Die SPD kommt hingegen auf 42 Prozent, die Linken auf 54 und die Grünen sogar auf 58 Prozent. Bei den Grünen muss bereits seit 1986 mindestens die Hälfte aller Listenplätze mit Frauen besetzt sein, bei der Linken gilt seit 2011 eine 50-Prozent-Quote. Die SPD hat seit 1988 eine 40-Prozent-Quote, die CDU führte 1996 ein unverbindliches Frauenquorum mit einer Empfehlung von 30 Prozent ein. AfD und FDP haben keine Regelung zur Frauenquote.

Ergebnisse des Rankings: Die zehn besten Länder für Mädchen, um Politikerin zu werden: 1. Island, 2. Norwegen, 3. Finnland, 4. Kanada, 5. Slowenien, 6. Irland, 7. Neuseeland, 8. Spanien, 9. Dänemark, 10. Schweden, ... 13. Deutschland.

Die zehn schlechtesten Länder für Mädchen, um Politikerin zu werden: 1. Tschad, 2. Jemen, 3. Mali, 4. Guinea, 5. Mauretanien, 6. Gambia, 7. Äthiopien, 8. Laos, 9. Bhutan, 10. Myanmar

 

Hallo Stadtverwaltung!

Man könnt’ so schön in Bonn hier leben, würde es diese miesen Bilder nicht geben!

Von Sauberkeit keine Spur im Hardtbergbereich

 

 

Eine Flut von E-Mails kommen täglich bei uns in der Redaktion an: so zwischen 400 und 500 Mails pro Tag. Darunter zahlreiche private Mails, die uns nicht selten auf verschiedene Dinge hinweisen und uns bitten, sie zu veröffentlichen.

Dieser Bitte kommen wir natürlich gerne nach. So haben uns einige Leserinnen und Leser mitgeteilt, dass es auf Bonn-Duisdorfer Straßen sehr schmutzig sei.

Mit der Kamera ausgerüstet haben wir die einige, nicht alle, von der Leserschaft genannten Stellen aufgesucht und fotografiert (siehe Fotos). Eine Leserin ist der Meinung, dass der Poller mitten auf dem Bürgersteig nahe des Helmholtz-Gymnasiums völlig überflüssig sei. Die Leserin hat recht und wünscht sich, dass dieses “Teil“, das dem Fußgänger im Wege steht, beseitigt werden soll. Schulkindern des Helmholtz-Gymnasiums sei es schon mal passiert, dass sie sich an diesem Poller verletzt haben. „Was sich hier die Stadt dabei gedacht hat, ist mir ein Rätsel“, sagte uns die Leserin.

Und der Wildwuchs auf dem Bürgersteig der Hinter Auer, wo auch noch so langsam die Poller vor sich hin rosten (Foto oben links), ist ebenso ein Schandfleck, wie die verdreckte Gellertstraße in Bonn-Duisdorf. Was auch immer wieder aus der Bevölkerung angesprochen wird, das sei das Falschparken auf dem Bürgersteig (Foto rechts unten) in der Gottfried-Kinkel-Straße, insbesondere an den Wochenenden. Auch dieser Sache sind wir nachgegangen und haben festgestellt, dass sich einige Autofahrer nicht an die Vorschriften halten und dort parken, wo es ihnen gerade passt. Leidtragende sind die gehbehinderten Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Eltern und Großeltern mit den Kinderwagen. So auch die Kinder, die dann auf die Straße ausweichen und sich so in Gefahr begeben müssen. Denn die langgezogene Gottfried-Kinkel-Straße ist für einige Autofahrer zur Rennstrecke geworden.

Nun sind wir gespannt, was uns die Bezirksverwaltung Hardtberg, die Stadtverwaltung dazu schreibt, und Abhilfe geschaffen wird.

 

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